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Nebenjobs

Der erste eigene Sommerurlaub, technische Innovationen oder Markenklamotten können schnell ins Geld gehen. Und auch für kostspielige Hobbys, Zeitschriften-Abos und Co. reicht das monatliche Taschengeld meist kaum aus. Viele Schülerinnen und Schüler bessern ihr Budget daher mit einem Nebenjob auf. Je nach Wohnort kann das Stellenangebot hier mehr oder weniger groß ausfallen. Zu den absoluten Klassikern gehören Schülerjobs wie Babysitten, Zeitungsaustragen oder Nachhilfe geben. Und auch das Gastgewerbe bietet so manchen lukrativen Nebenverdienst für SchülerInnen. Neben festen Nebenjobs, die beispielsweise mit einer bestimmten Wochenstundenzahl oder auch festgelegten Arbeitstagen einhergehen, können auch Ferienjobs äußerst ertragreich sein. Der Vorteil hier: Die schulischen Leistungen werden nicht beeinträchtigt, unter der Woche bleibt genügend Zeit zum Lernen. Und ganz nebenbei sind in den offiziellen Schulferien auch bestimmte Arbeitsbeschränkungen gelockert - wodurch man auch als SchülerIn in relativ kurzer Zeit einen ordentlichen Zuverdienst erwerben kann.

Bei jedem Schülerjob sollten jedoch die Rahmenbedingungen stimmen: Grundsätzlich muss ein Job so beschaffen sein, dass weiterhin ausreichend Zeit für die Schule zur Verfügung steht. Geld verdienen statt Lernen ist hier also nicht möglich - Jobben in der Freizeit hingegen schon. Der Jugendarbeitsschutz regelt, ab welchem Lebensjahr und in welchem Umfang gejobbt werden darf. Ab 13 bis 15 Jahren gelten Schülerinnen und Schüler dem Arbeitsgesetz nach als Kinder. Hier ist die Auswahl möglicher Jobs sowie die tägliche Arbeitszeit deutlich eingeschränkt. Als Jugendlicher mit 15 bis 18 Jahren kann generell bis 20 Uhr am Abend gearbeitet werden, wobei auch hier die Schulpflicht im Vordergrund steht. Und wer zum Beispiel im Gastgewerbe tätig ist, der darf ab einem Alter von 16 Jahren hier auch bis 22 Uhr jobben. Zahlreiche Ausnahmeregelungen, beispielsweise am Wochenende oder in den Schulferien, erschweren die Suche nach einem geeigneten Schülerjob zusätzlich. Am Besten also, man informiert sich rechtzeitig über die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen - zum Beispiel bei der Agentur für Arbeit.

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