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Schulstress

Stress in der Schule, Aufregung vor der nächsten Prüfung und Unlust vor dem nächsten Tag sind Begleiter fast jeder Schullaufbahn. Immer wieder gibt es Phasen, in denen die Anforderungen etwas höher sind als erwartet oder wo neue Aufgaben für zusätzliche Belastung sorgen. Eigentlich ganz normal also - auch die Bewältigung dieser Zeiten gehört zum Schülerleben dazu. Schwierig wird´s, wenn der Schulstress deutlich die Oberhand übernimmt: Dann drohen nicht nur schlechte Noten, sondern auch dauerhafte Unlust vor dem nächsten Schulbesuch. Spätestens jetzt sollten sich Eltern, aber auch Lehrkräfte und die SchülerInnen selbst überlegen, wie man den Stresspegel wieder auf ein normales Level bringen kann.

Ganz allgemein gilt es entspannter, aber nicht nachlässiger Umgang mit schulischen Leistungen als Schlüsselwort für ein positives Verhältnis zur Schule. Druck oder gar Androhung von Strafen sind kein geeignetes Erziehungsmittel auf dem Weg zu guten Noten. Eine ruhige Umgebung ohne Ablenkung wie kreischende Geschwister oder laufende Fernseher bietet den perfekten Rahmen für konzentriertes Lernen und Hausaufgaben machen. Auch feste Rituale können die eigene Lernkompetenz stärken: Kinder lieben es, sich auf bestimmte Dinge verlassen zu können - beispielsweise die elterliche Unterstützung bei den Hausaufgaben oder einen festen Tag, an dem besonders viel Freizeit eingeplant wird. Auch der Nachhilfeunterricht kann somit zu einem festen Bestandteil des Wochenplans gemacht werden - einem Programmpunkt, der sogar mit Spaß und Freude verbunden wird.

In der Schule selbst sind nicht zuletzt die Lehrer gefragt. Wenn Kinder oder Eltern den Eindruck haben, dass in einzelnen Fächern übermäßig viel gefordert wird, dann sollte man sich mit Anderen austauschen: Vielleicht haben ja noch weitere Kinder oder Eltern den Eindruck, dass hier besonders harte Prüfungen oder enorm viele Hausaufgaben anstehen. Ein offenes, klärendes Gespräch mit der Lehrkraft kann hier der erste Schritt zur Besserung sein. Und wenn der Schulstress allgemein als zu hoch empfunden wird, dann sollten Eltern ihre persönliche Einschätzung zum Beispiel bei der Klassenversammlung oder im Elternrat der Schule weitergeben. Gemeinsam mit Lehrern und Eltern anderer betroffener Schüler kann dann eine Lösung für ein angemessenes Hausaufgabenpensum gefunden werden.

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